Auf dieser sowie den damit verbundenen weiteren Seiten findet der Leser verschiedene Beiträge zur Unterrichtspraxis und Didaktik der alten Sprachen, insbesondere des Lateinunterrichts, dazu Hinweise auf einige Publikationen für Schüler bzw. Erwachsene. Der Mitteilende ist von Fach Altphilologe, Germanist und Archäologe, von Profession Autor, Übersetzer, Didaktiker und Büchermacher. Unter seiner Verantwortung entstanden auch zahlreiche Lehrwerke* hauptsächlich für die Fächer Latein, Griechisch sowie Deutsch.

* s. am Ende:

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Das umfassende Sach- und Nachschlagebuch zur römischen Geschichte und Kultur
für junge und andere Leser:

prima. Sachbuch: »Alles zum antiken Rom«

von Helmut Schareika

Klicken Sie auf die obere Abbildung links.

Ein faszinierender Begleiter nach und durch Rom:

Das antike Rom – Führer durch Geschichte und Kultur
Ein Hintergrundsbuch, Kompendium und Kultur-Reisebuch ohne Parallele.
Von Georges Hacquard, deutsch von Helmut Schareika

Klicken Sie auf die untere Abbildung links.

Rezension dazu: AiD 6/2002
Lesen Sie hier.

Rezension Forum Didacticum
Lesen Sie hier.

Für den Lateinuntericht:

Neu:

Sermo. Lateinische Grammatik
Von Klaus Weddigen,
bearbeitet und herausgegeben von Helmut Schareika,
Mitarbeit: Walter Siewert

erschienen Januar 2014

Der Name dieser neuen großen lateinischen Grammatik ist sprechend: Der Begriff »Sermo« bezeichnet im Lateinischen all das, was Sprache im Gebrauch, in der Kommunikation ausmacht, von »Gespräch«, »Unterredung« über »Gesprächsinhalt« und »Ausdrucksweise« bis generell zu »Sprache« in all ihren (auch sozialen) Varietäten als Mittel der Verständigung.
Sermo geht mithin andere Wege als die meisten didaktischen Grammatiken, die im Prinzip auf die Vermittlung eines normativen Regelsystems des Lateinischen ausgerichtet sind und nicht selten sogar Latein als die »Mutter aller Sprachlichkeit« herausstellen.
Gemäß seinem Grundverständnis verfolgt Sermo also das Ziel einer passiven Sprachbeherrschung mit Texten als Gegenstand – nur in solchen überliefert liegt Latein ja vor. Auf die Beschreibung von Sprachregeln, die rein der Herstellung lateinischer Texte dienen, wird demzufolge verzichtet.
Eine besondere Rolle spielt auf dieser Grundlage in Sermo durchgehend die Berücksichtigung der Intention des jeweiligen Senders, konkret: die Art, wie er seine Intention partnertaktisch versprachlicht. Dazu wählt der Sprecher / Schreiber aus dem Inventar der Mittel aus, die seine Sprache für die Kommunikation hierzu bereitstellt. Erst über diesen Prozess kontextueller Verwendung kommt die Semantik der einzelnen Textelemente konkret zustande. Beim Verstehen und angemessenen Übersetzen dann– letztlich das Ziel der Befassung mit lateinischen Texten –geht es im Sinne einer »Vergegenwärtigung« darum, die häufig oder gar zumeist jeweils anderen angemessenen Ausdrucksweisen der Zielsprache mit Blick auf die Intentionen sowie die konkrete partnertaktische Versprachlichung des ursprünglichen Senders einzusetzen.
Unterschieden wird in Sermo hierzu zwischen dem System der lateinischen Sprache einerseits und den Sprachnormen andererseits. Das System bildet die Gesamtheit der Sprachelemente und der Beziehungen der Elemente zueinander, die sich auf dieselbe Art stets wiederholen und in den langen Zeiträumen, in denen das Lateinische verwendet worden ist, gleich geblieben sind; die Sprachnormen hingegen gehören zu den variablen Elementen, die im Laufe der Zeit, aber auch bei Zeitgenossen unterschiedlich, Teile des Systems förderten oder vernachlässigten.
Ein Register, Tabellen und zahlreiche grafische Übersichtern erleichtern den Zugang zum Inhalt dieses Lehr- und Nachschlagewerks.

Zusammenfassend betrachtet, nutzt Sermo diejenigen Auffassungen, Erkenntnisse und Beschreibungsweisen der ›modernen Linguistik‹, die sich auch in langjähriger schulischer Lehrpraxis als gewinnbringend und als für Lernende zugänglich und förderlich gezeigt haben, bewegt sich also fern jeder akademischen Begrifflichkeit und Fragestellung.

Der Autor Klaus Weddigen† sowie der Herausgeber bzw. der/die Bearbeiter haben gemeinsam u. a. an der Erarbeitung der didaktisch wegweisenden, führenden lateinischen Unterrichtswerke Ostia / Ostia altera bzw. Itinera mitgewirkt.

Das ausführliche Inhaltsverzeichnis zu Sermo mit einer Übersicht der in den zahlreichen Textbeispielen zitierten Autoren finden Sie hier.

Verben auf einen Blick: Latein
Verbtabellen mit textgrammatischen Erklärungen
Sehen Sie hier.

PONS Grammatik kurz & bündig Latein
Die anschauliche Kurzgrammatik für Lateinlernende in der gymnasialen Mittel- und Oberstufe, an Universitäten, in VHS- und anderen Kursen, nicht weniger erhellend als Repetitorium bei der selbständigen Arbeit.
Von Helmut Schareika

Lesen Sie hier.

PONS Grammatik kurz & bündig Latein
Neuausgabe 2012
in größerer, freundlicherer Typografie
Lesen Sie hier.

Ein Schüler zu dieser Grammatik: »Ich hatte auch fast ne 5 und habe dann dank des grammatikhefts mein kleines latinum mit einer guten 3 abgeschlossen«: hier (11/2010; 02/2012).

… und lesen Sie ausführlicher zur Konzeption dieser Grammatik in folgendem Beitrag:

Wer hegt die düftsten Wollsäck
Basisüberlegungen zur Konzeption einer lerner- und zielsprachenbezogenen lateinischen Grammatik (vom Vf.)

Lesen Sie hier.

Apuleius – Custos cadaveris
Die Geschichte vom Leichenwächter nach: Apuleius, Metamorphosen
Comic für den lateinischen Lektüreunterricht

Sehen Sie hier.

Mittellatein – ein neuer Lehrgang

Lehrbuch des mittelalterlichen Lateins für Anfänger
Von Monique Goullet und Michel Parisse,
aus dem Französischen übertragen und für deutsche Verhältnisse bearbeitet
von Helmut Schareika

Ein Ausflug in das Mittellatein – Texte etwa aus den Carmina Burana oder Caesarius von Heisterbach – ist für den interessierten Lateinlehrer an allgemeinbildenden Schulen nicht selten eine Selbstverständlichkeit. Doch ein einführender moderner Lehrgang für Kurse – etwa für Historiker, Theologen oder sonstige Interessierte, auch Selbstlerner – existierte nicht. Hier ist er und bietet ein breites Spektrum an Texten aus den einschlägigen Genres des Mittelalters, dazu geografisch breit gestreut.

Lesen Sie ausführlicher hier.

Rezension von Dietmar Schmitz (in: Forum Classicum 3/2010, S. 250–252), oder direkt als PDF.

Für einen anderen Griechischunterricht:

Polis – Altgriechisch lernen wie eine lebende Sprache
Von Christophe Rico,
aus dem Französischen übersetzt
und mit einer Einführung von Helmut Schareika

Das neue, ungewöhnliche Lehrwerk ist durchgehend in (alt-)griechischer Sprache gehalten, nur wo notwendig, werden deutsche Übersetzungen ergänzt. Es will dem entgegentreten, daß Altgriechisch immer noch und immer wieder als »unerlernbare Sprache« erfahren wird. Als sprachliches Substrat werden die einfacheren Strukturen der Koiné zugrundegelegt.
Die 12 Lektionen des Buches haben häufig dialogischen Charakter. Protagonisten sind Schüler/Studierende und ihr Griechischlehrer, wobei alle Personen wie auch die in den Texten geschilderten Szenen und Situationen vorwiegend slapstickhaft humoristisch bis grotesk gestaltet sind. Einige Abschnitte aus dem Neuen Testament (als dem bekanntesten, sprachlich volkstümlichen Text der Koiné) ergänzen den Inhalt, ein Grammatikteil erschließt die behandelten Grammatikthemen.
Der Anhang umfasst die deutsche Übersetzung sämtlicher Texte sowie den
Schlüssel zu den zahlreichen Übungen. Illustrationen führen zum Inhalt der Texte hin.
Eine Audio-CD mit den gesprochenen Lehrbuchtexten bildet einen zusätzlich methodischen Ausgangspunkt des Unterrichts oder – bestens dazu geeignet – des Selbst
lernens.

Lesen Sie ausführlicher hier.

Für Griechischfreunde
und Griechischlernende :

῏Αρ’ ἀττικίζεις; – Sprechen Sie Attisch?«
Moderne Konversation in altgriechischer Umgangssprache


Von E. Joannides (i. e. Eduard Johnson), Neubearbeitung
Nach heutigem Deutsch bearbeitet,
mit einer Einführung versehen und herausgegeben
von Helmut Sc
hareika

Das hier in moderner Neubearbeitung vorgelegte Bändchen veröffentlichte der sächsische Lehrer Eduard Johnson (1840–1903) erstmals 1889 unter dem Pseudonym E. Joannides, aus, wie er schreibt »fröhlicher Ferienlaune« heraus. Unter dem bekannteren Pseudonym Georg Capellanus verfasste Johnson auch den geradezu zum Klassiker auf seinem Gebiet gewordenen Zwillingsband zu diesem Werk: »Sprechen Sie Lateinisch? – Moderne Konversation in lateinischer Sprache« (zuerst 1890).

Das ›Konversationsbüchlein‹ von Joannides-Johnson, der in zehn Kapiteln und darin in über sechzig Szenen nach Art heutiger Sprachführer Dialoge des täglichen Lebens in originalen altgriechischen (attischen) Wendungen vorführt, spielt, wenn man so will, eine Vorreiterrolle in der Befassung mit dem Altgriechischen als gesprochener Sprache und stellt in seiner Art auf dem Felde des Griechischen überdies ein Unikat dar – wenn man will auch: ein Unikum –, das Spaß und Freude am Erlernen des Altgriechischen (Attischen) in lebendigen Alltagssituationen vermitteln will – und zwar damals ausdrücklich der Intention nach nicht einfach Liebhabern des Griechischen, sondern ausdrücklich Schülern selbst.

Dazu steigt der Autor aus dem erhabenen Kothurn von μῦθος und λόγος der meist rezipierten ›klassischen‹ Texte heraus und führt hinein in die lebendige, quirlige Sprache des täglichen Lebens des alten Athens: dies jedoch nicht in antiquarischer Weise anhand eines historisch oder historisierend gewonnenen Umfelds, sondern indem er – uns höchst modern anmutend – sich in das Alltagsszenario seiner eigenen (also der wilhelminischen) Zeit begibt und dabei den Sprechenden die authentischen Ausdrücke des täglichen Grüßens, des Reisens, von Verliebtsein, von Kneipe und Schulunterricht, sogar des ganz unattischen Skatspielens in den Mund legt.

Joannides-Johnson selbst: »Griechisch gilt den allermeisten für eine im Grunde unlernbare Sprache, deren man nimmermehr so mächtig werden könne, wie einer neueren, die man leidlich beherrscht. Vorliegendes Büchlein, das fröhlicher Ferienlaune seinen Ursprung verdankt, möchte den Gegenbeweis führen, indem es einen ersten Versuch macht, attische Umgangssprache in ihren gebräuchlichsten Wendungen zu lehren.
Wer die Umgangssprache eines Volkes kennt, hat den Schlüssel zum Verständnis seiner Schriftwerke gleich den Volksgenossen selbst.
Der attische Knabe brachte zur Lektüre griechischer Dichter, der attische Bauer in sein Theater oder in die Volksversammlung nur die Kenntnis der attischen Umgangssprache in ihrer einfachsten Form mit; sie befähigte zum Verständnis sophokleischer Dramen und perikleischer Reden. Die Sprache des Alltagslebens lieferte diejenigen Analogien, welche zum Erfassen der höheren Erzeugnisse in Rede und Schrift notwendig waren.
Man hat oft behauptet, dass es erstaunlich wenig Worte und Wendungen sind, mit denen der gemeine Mann in seiner Muttersprache auskommt und die ihn befähigen, auch das zu verstehen, was für ihn Neubildung ist. Sollte es nicht möglich sein, dem Athener seinen verhältnismäßig kleinen Urvorrat abzulauschen, somit die Sprache in ihrem Kerne zu erfassen und diese Worte und Wendungen demjenigen, der Griechisch wirklich lernen will, geläufig zu machen?«

Ein Klassiker also, geleitet von nach heutigen Maßstäben höchst moderner Lernmethodik!

 

Lektüren für den Unterricht:

Klicken Sie hier! (oder auchen Sie auf www.argiletum.eu)

Geschichte im Teleskop:

Tsunami in der Ägäis
Thukydides III 89

Dieser Aufsatz erschien in:
Der altsprachliche Unterricht 2005, Heft 6, S. 62f.
Lesen Sie hier den Aufsatz mit dem Kapitel des Thukydides (griechisch [Unicode] und deutsch).

Didaktik des Sprachunterrichts und Linguistik:

Latein und Textlinguistik
von Susanna Conti, mit Germano Proverbio

Untersuchungen zur Wortstellung des Lateinischen im Satz als Problem des Textes unter dem Aspekt der Thema-Rhema-Folge, dargestellt am 8. Buch der Naturalis Historia des Plinius.

(Italienisch in Aufidus 7/1989, S. 106–126; deutsch zuerst in AU 3/1990 Grammatik – Semantik – Textverstehen II, S. 76–88, übersetzt und herausgegeben von Helmut Schareika )

Lesen Sie hier!

Neu 2013:

Fünf Kasus für alle Fälle
Ein Beitrag zur Didaktik der lateinischen Kasus

von
Helmut Schareika
Lesen Sie hier!

Lateinunterricht und Neue Medien:

Neue Medien – neues Lernen – (schöne) neue Welt?
(Basisartikel des AU-Heftes 2+3/2002 „Neue Medien“)

Lesen Sie hier.

Rezension dazu
Lesen Sie hier.

Ins Netz gegangen: Wie Angebote des Internet dazu verleiten können, pädagogische Grundsätze zu ignorieren
(AU 2+3/2002)

Lesen Sie hier.

Wortschatztrainer auf dem Prüfstand
(Besprechung dreier lateinischer Vokabellernprogramme)
(AU 2+3/2002)

Lesen Sie hier.

Satzbilder am PC erstellen
(Stilvorlagen zur kolometrischen Gliederung lateinischer Texte)
(AU 2+3/2002)

Stilvorlagen (Dokumentvorlagen) erhältlich für
– Microsoft Word 6 sowie 97, 2000, XP
– Lotus Word Pro
– und auch für OpenOffice.org sowie LibreOffice
– universal als RTF-Dokument

Herunterladen und weitere Beschreibung mit Abbildungen – klicken Sie hier!

Wissenschaft:

Der Realismus der aristophanischen Komödie
Exemplarische Analysen zur Funktion des Komischen in den Werken des Aristophanes
von Helmut Schareika

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Caesar zu Pferde
Ross und Reiter in Caesars Kommentarien und der Germania des Tacitus
von Meinhard-Wilhelm Schulz

Klicken Sie hier!

Caesar und Labienus
Geschichte einer tödlichen Kameradschaft
von Meinhard-Wilhelm Schulz

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Bücher zur Antike – Rezensionen:

Latein. Die Erfolgsgeschichte einer Sprache
von Tore Janson
Klicken Sie hier!

Das antike Griechenland
von Rainer Vollkommer

Klicken Sie hier!

Aristophanes
Sex und Spott und Politik
von
Niklas Holzberg
Klicken Sie hier!

Latein: Geschichte einer Weltsprache
von Jürgen Leonhardt
Klicken Sie hier!

Weitere Lesetips zur Kulturkunde der Antike? Etwa:

(von Helmut Schareika:)    oder oder …

Schauen Sie hier!

Schließlich:
Unternehmen Sie einmal einen ganz besonderen Streifzug durch das antike Rom anhand des großartiges Modells von André Caron – nicht zuletzt ein Tip für Schüler:


http://www.maquettes-historiques.net/

Maquettes historiques

(Seien Sie auf dieser Website großzügig bei kleineren Schwächen des deutschen Textes!)

Zur eigenen Lehrbucharbeit – für Interessierte, siehe:
(zurück: Klick auf »Startseite« links)

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Zu Literatur und Sprache des heutigen Griechenlands

Beiträge – übersetzte Texte – Hinweise …
aus der Feder des Autors finden Sie auf:



http://stin-piatsa.textus.de

 
 
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zuletzt aktualisiert:
7. Juli 2014