Helmut Schareika – Autor
   
   
Sachbuch • Fachbuch
 
 

 

 

Tivoli und die Villa Hadriana

Kulturführer zur Geschichte und Archäologie

Verlag Philip von Zabern, Mainz 2010

144 Seiten, 58 zumeist großformatige Abbildungen sowie Pläne, durchgehend vierfarbig

Dieser neue Führer zu Tivoli bei Rom, das sich selbst rühmt, weit älter als Rom zu sein, ist auch der erste jedenfalls neuere Führer zu diesem Thema aus dem deutschsprachigen Raum überhaupt. Er legt den Schwerpunkt der Darstellung auf die berühmte Villa Hadriana, nicht ohne auf das antike Tibur und die mittelalterliche Stadt sowie die renaissancezeitliche Villa d'Este einzugehen, und überwindet die verbreitete mehr anekdotengeprägte Sehweise des Kaisers Hadrian und seines Handelns. Schwerpunktmäßiges Ziel ist die Erklärung der Villa Hadriana und ihrer Architektur aus dem kulturhistorischen Umfeld und in diesem Rahmen eine Führung durch die Ruinen, die unter ihren neuzeitlichen ›Ausgräbern‹ der Renaissance-Zeit nicht viel weniger gelitten haben als durch Gotenkrieg und Ausplünderung als Baumaterial, so dass ein möglichst lebendiges Bild der großenteils trotz allen Eingriffen immer noch imposanten Ruinen des im Westen des römischen Reiches einmaligen Architekturexperiments entsteht.

 

Spaziergänge in Tivoli:

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Alles zum antiken Rom

Sach- und Nachschlagebuch zur römischen Geschichte und Kultur

zum lateinischen Unterrichtswerk »prima. Gesamtkurs Latein «

Satz und Gestaltung: textus: VerlagsService, Gau-Algesheim

C.C. Buchners Verlag, Bamberg 2008
(www.ccbuchner.de)

Das Buch gibt eine neue, geschlossene Darstellung der geschichtlichen und kulturellen Hintergründe und Bewegungen, aus denen heraus zunächst Angehörige eines latinischen Stammes am Tiber zu Römern wurden und daraufhin, Römer geworden, in ständiger Auseinandersetzung mit anderen Völkern und Gruppen sowie nicht weniger untereinander selbst, ein gewaltiges Reich schufen, es zu höchster Entwicklungsstufe organisierten und so selbst in stets neuen Stufen der Geschichte aufgehoben wurden. Die dabei erfolgende umfassende kulturelle Aneignung des Griechentums und des hellenisierten Orients definierte die Grundlagen für die eigene kulturelle Entwicklung und damit für die Romanisierung Europas und des Mittelmeerraumes.

Das Ziel des Bandes besteht darin, einerseits die elementaren Grundlagen für das Verständnis der römischen Geschichte und der lateinischen Literatur zu vermitteln, andererseits das Phänomen Rom aus dem einseitigen Verständnis seiner Kultur als stets in Auswahl rezipierten Repertoires ›abendländischen‹ Selbstverständnisses herauszuführen. Dazu dient insbesondere die Betonung des inter-nationalen Charakters der Romanisierung.

Das Buch führt so als allseitige Kulturgeschichte der römischen und lateinischen Welt in die Grundlagen aller Bereiche des römischen Lebens und in dessen west- und osteuropäische Rezeption ein.

Das Buch ist in erster Linie für jüngere Schüler gedacht und – mit behutsamer Steigerung des Anspruchsniveaus – orientiert an ihrem Horizont, doch werden genauso Eltern und andere Erwachsene, die an der römischen Antike interessiert sind, gern darin lesen.

Reich mit Abbildungen und Grafiken illustriert, durchgehend vierfarbig. 256 Seiten, Format 18 × 24,5 cm.

 

Das Inhaltsverzeichnis:

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Die alten Römer bitten zu Tisch

Weizenbrei und Pfauenzunge. Die alten Römer bitten zu Tisch

Von Helmut Schareika

Bildkonzeption, Gestaltung und Satz:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim

Konrad Theiss, Stuttgart 2007
Lizenzausgabe bei Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt

Genießerische Römer
Antike Schriftsteller schrieben viel und gern über das Essen. Über 1000 Rezepte haben sie uns hinterlassen – eine unerschöpfliche Quelle, die uns auch heute noch hervorragend nachempfinden lässt, wie man vor über 2000 Jahren im alten Rom gespeist hatte.

Exotische Zutaten aus allen Winkeln des Imperiums
Die Entwicklung der römischen Esskultur ist eng mit der Geschichte des römischen Imperiums verbunden: Die bäuerlichen Ursprünge wurden nach den ersten großen Eroberungen von den kulinarischen Traditionen des östlichen Mittelmeerraums, d.h. Griechenlandsund über die Vermittlung der Griechen des Vorderen Orients überlagert. Immerhin waren im alten Rom aber z.B. Schinken aus Gallien oder Pastinaken aus Germanien ebenso als Delikatesse begehrt wie Datteln aus dem fernen Syrien.

Überraschende Vielfalt römischer Eß- und Trinkkultur
Der nicht ganz alltägliche kulinarische Streifzug durch die Welt der alten Römer berichtet von den überbordenden Tafeln reicher Patrizier ebenso wie vom kargen Mahl einfacher Handwerker in Pompeji, von lauten Kneipen ebenso wie vom harmonischen Familientreffen, von raffinierten Meisterköchen und überarbeiteten Mägden, von exotischen Sinnesgenüssen und von den Anfängen des „Fast Food“. Dabei ist es ein besonderes Anliegen des Autors, in eingängiger Weise die Bezüge der kulinarischenVorlieben und Usancen der »alten Römer« zu ihrer Geschichte und Denkweise herauszustellen.


144 Seiten, 140 Abbildungen, Karten im vorderen und hinteren Vorsatz, durchgehend vierfarbig

 

 

Vorfassung 2001 (Theiss Verlag, auch Sonderheft »Archäologie in Deutschland« unter:
Gudrun Gerlach:
Zu Tisch bei den alten Römern
Eine Kulturgeschichte des Essens und Trinkens
Verfaßt von: Helmut Schareika

 
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Grammatik kurz & bündig: Latein

PONS Grammatik kurz & bündig: Latein

Von Helmut Schareika

Satz und Grafik:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim

Ernst Klett Sprachen, Stuttgart 2005

Die neue – und in der Konzeption ganz neuartige – Kurzgrammatik der lateinischen Sprache basiert auf den langen Erfahrungen des Verfassers in der Lehrbucharbeit sowie der Methodik und Didaktik des Lateinischen. Das Motto des Umschlags »Ecquid novi de lingua Latina?« (»Gibt es denn etwas Neues über die lateinische Sprache?«) erfährt von der ersten bis zur letzten Seite eine positive Antwort. Die für das Selbstlernen (gymnasiale Oberstufe, Studium, Erwachsene) konzipierte Grammatik (im Rahmen einer entsprechenden PONS-Reihe) geht neue Wege in der Darstellung und Vermittlung des Stoffes, als sie ihren Ausgangspunkt einerseits vom muttersprachlichen Sprachwissen und andererseits dem Gesichtspunkt der thematischen Texterwartung nimmt, die der Autor bei seinem Leser aufbaut und voraussetzen kann.

136 Seiten, TB-Format, durchgehend zweifarbig

... weitere Informationen:
... Probeseiten als PDF

4. Auflage 2010

Neuausgabe 2012

in größerer, freundlicherer Typografie

168 S., sonst w. o.

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Verben auf einen Blick: Latein

PONS Verbtabellen

Satz:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim

Ernst Klett Sprachen, Stuttgart 2005

Die lateinischen Verben auf sechs Seiten (Format A4) in didaktisch strukturierten übersichtlichen Tabellen, mit auf die Zielsprache Deutsch orientierten Erläuterungen zur Übersetzung aus der Perspektive der lateinischen Rede-Intention.

Das Tabellenwerk eignet sich insbesondere zur Wiederholung sowohl der lateinischen Verbformen als auch vor allem ihrer sprachlichen Funktionen (Tempus, Modus, Sinnrichtungen usw.) im lateinischen Text.


6 Seiten, Format A-4, dreifarbig

   
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Der Realismus der aristophanischen Komödie

Exemplarische Analysen
zur Funktion des Komischen
in den Werken des Aristophanes

Peter Lang Verlag, Frankfurt a.M. · Bern · Las Vegas 1978
(Europäische Hochschulschriften XV)

Die Arbeit untersucht das Komödienwerk des Aristophanes erstmals von einer geschlossenen Theorie des Komischen her, die das Komische in der Kunst als ästhetische Form der Kritik begreift. Gegenstand der Kritik des Aristophanes ist die politische und soziale Wirklichkeit des Athens der Zeit während und nach dem Peloponnesischen Krieg, die der Dichter seinem Publikum als ›komisch‹ im Sinne eines Historisch-Gesellschaftlich-Komischen vorführt, die er – in den Bewußtseinsdimensionen seiner Zeit – in ihren Widersprüchen analysiert und aufgrund derer er sein Publikum zu politischem Handeln für die Interessen der attischen Demokratie aufruft. Dabei gelangt die Arbeit insbesondere zu einem völlig neuen, widerspruchsfreien Verständnis des »Plutos«.

Und das sagte Hegel mit Blick auf Aristophanes:

»Ein elender Witz ist der, welcher nicht substantiell ist, nicht auf Widersprüchen beruht, die in der Sache selbst liegen; […]. Es ist nicht möglich, an etwas Spott äußerlich anzuhängen, das nicht den Spott seiner selbst, die Ironie über sich, an sich selbst hat. Das Komische ist: Mensch, Sache aufzuzeigen, wie es sich in sich selbst auflöst in seinem Aufspreizen. Ist die Sache nicht in ihr selbst ihr Widerspruch, ist das Komische oberflächlich, grundlos« [Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, Bd. 18, S. 472, in: Werke in 20 Bänden, Frankfurt a.M. 1971].

222 Seiten

... mehr sowie Inhaltsverzeichnis: Inhalt Aristophanes

 
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Wissenschaftliche Beiträge
Rigas Velestinlís, der griechische Aufstand 1821 ff.
und die aktuelle Krise Griechenlands
  Erschienen in: kultuRRevolution 66/67 (juni 2014), Thema:
krisenlabor griechenland

Der Beitrag ist vorwiegend historisch-darstellend ausgerichtet, möchte aber besonders in seinen analytischen Ausführungen, wenn möglich, Erkenntnisse zum Diskursfeld eines der verbreitet wirksamen, kaum verborgenen Probleme des heutigen Griechenlands beisteuern, nämlich zur ideologischen Seite der in den Köpfen wirksamen griechischen Vorstellungen von der eigenen Geschichte als ›Metahistorie‹, damit Grundlage auch heutiger ideologisch wirksamer Vorstellungen, die insofern auch politische Einstellungen wie Art der Aktionsbereitschaft (mit-)bestimmen können.

I. Wer ist Rigas Velestinlís (1757–1798)?
Rigas' kulturrevolutionäres Denken und Handeln
Literarische Tätigkeit
Die politischen Schriften
Der »Thourios«
»Hellas«

Usabilität von Geschichte –
Ein aktueller griechischer Einzelblick auf den »Thourios« als Beispiel
II. Europa, Griechenland, nationalistischer Diskurs
Ein »Exkurs ins Zentrum«
Das politische Projekt »Europa«
Griechenlands Gegenwart
Geschichte wiederholt sich nicht? – Bild I
Geschichte wiederholt sich nicht? – Bild II

III. Nochmals:
Rigas Velestinlís – und sein Name

Literatur
Erläuternde Anmerkungen

   
 

Mehr zur Zeitschrift kultuRRevolution hier Inhalt Aristophanes

 
Helmut Schareika – Didaktik
 
Auf der folgenden Webseite sind Hinweise, Publikationen und Materialien zur Didaktik der Alten Sprachen dargestellt:
 

Achtung »didaktik.textus.de«

 
 
Arbeiten von Helmut Schareika
als Herausgeber und / oder Bearbeiter
 

Sermo. Lateinische Grammatik

 

von Klaus Weddigen,
bearbeitet und herausgegeben
von Helmut Schareika,
Mitarbeit: Walter Siewert

 

Satz, Grafik, Kartografie und Layout:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim
Helmut Buske Verlag, Hamburg 2014

Der Name dieser Grammatik ist sprechend: Der Begriff »Sermo« bezeichnet im Lateinischen all das, was Sprache im Gebrauch, in der Kommunikation ausmacht, von »Gespräch«, »Unterredung« über »Gesprächsinhalt« und »Ausdrucksweise« bis generell zu »Sprache« in all ihren (auch sozialen) Varietäten als Mittel der Verständigung.
Sermo geht mithin andere Wege als die meisten didaktischen Grammatiken, die im Prinzip auf die Vermittlung eines normativen Regelsystems des Lateinischen ausgerichtet sind und nicht selten sogar Latein als die »Mutter aller Sprachlichkeit« herausstellen. Dabei nutzt Sermo diejenigen Auffassungen, Erkenntnisse und Beschreibungsweisen der ›modernen Linguistik‹, die sich auch in schulischer Lehrpraxis als gewinnbringend und als für Lernende zugänglich und förderlich gezeigt haben, bewegt sich also fern jeder akademischen esoterischen Begrifflichkeit und Fragestellung.
Gemäß seinem Grundverständnis verfolgt Sermo also das Ziel einer passiven Sprachbeherrschung mit Texten als Gegenstand – nur in solchen überliefert liegt Latein ja vor. Auf die Beschreibung von Sprachregeln, die rein der Herstellung lateinischer Texte dienen, wird demzufolge verzichtet.
Eine besondere Rolle spielt auf dieser Grundlage in Sermo durchgehend die Berücksichtigung der Intention des jeweiligen Senders, konkret: die Art, wie er seine Intention partnertaktisch versprachlicht. Dazu wählt der Sprecher / Schreiber aus dem Inventar der Mittel aus, die seine Sprache für die Kommunikation hierzu bereitstellt. Erst über diesen Prozess kontextueller Verwendung kommt die Semantik der einzelnen Textelemente konkret zustande. Beim Verstehen und angemessenen Übersetzen dann– letztlich das Ziel der Befassung mit lateinischen Texten –geht es im Sinne einer »Vergegenwärtigung« darum, die häufig oder gar zumeist jeweils anderen angemessenen Ausdrucksweisen der Zielsprache mit Blick auf die Intentionen sowie die konkrete partnertaktische Versprachlichung des ursprünglichen Senders einzusetzen.
Unterschieden wird in Sermo hierzu zwischen dem System der lateinischen Sprache einerseits und den Sprachnormen andererseits. Das System bildet die Gesamtheit der Sprachelemente und der Beziehungen der Elemente zueinander, die sich auf dieselbe Art stets wiederholen und in den langen Zeiträumen, in denen das Lateinische verwendet worden ist, gleich geblieben sind; die Sprachnormen hingegen gehören zu den variablen Elementen, die im Laufe der Zeit, aber auch bei Zeitgenossen unterschiedlich, Teile des Systems förderten oder vernachlässigten.
Ein Register und Grammatiktabellen erleichtern die Arbeit mit diesem Lehr- und Nachschlagewerk.

389 Seiten, kartoniert, 48,00

... und hier der Inhalt:

 
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Das antike Rom

Das antike Rom

Das antike Rom – Führer durch Geschichte und Kultur
Von George Hacquard, J. Dautry, O. Maisani
Übertragung ins Deutsche und Bearbeitung von Helmut Schareika,

Satz, Grafik, Kartografie und Layout:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim
C.C. Buchners Verlag, Bamberg 2002

Dieser berühmte Führer durch das antike Rom – Originaltitel: Guide romain antique – bietet eine besondere Darstellung von Geschichte und Kultur der Stadt Rom und des römischen Reiches insgesamt. Er verbindet Knappheit mit Detailreichtum sowie Anschaulichkeit und setzt Geschichte und Kultur, einschließlich der Literatur, in Beziehung zueinander. Eine Fülle von Abbildungen, Tabellen und Schaubildern veranschaulicht den Inhalt.Ein Hintergrundsbuch, Kompendium und Kultur-Reisebuch ohne Parallele.
Die Originalausgabe des Werkes »Guide romain antique« wurde von der Académie Française preisgekrönt.

Probeseiten als PDF:

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Ἆρ’ ἀττικίζεις; – Sprechen Sie Attisch?

Moderne Konversation in altgriechischer Umgangssprache

Von E. Joannides (i. e. Eduard Johnson), Neubearbeitung
Nach heutigem Deutsch bearbeitet,
mit einer Einführung versehen und herausgegeben
von Helmut Schareika

Satz und Layout:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim

Helmut Buske Verlag, Hamburg 2012

Das hier in moderner Neubearbeitung vorgelegte Bändchen veröffentlichte der sächsische Lehrer Eduard Johnson (1840–1903) erstmals 1889 unter dem Pseudonym E. Joannides, aus, wie er schreibt »fröhlicher Ferienlaune« heraus. Unter dem bekannteren Pseudonym Georg Capellanus verfasste Johnson auch den geradezu zum Klassiker auf seinem Gebiet gewordenen Zwillingsband zu diesem Werk: »Sprechen Sie Lateinisch? – Moderne Konversation in lateinischer Sprache« (zuerst 1890).

Das ›Konversationsbüchlein‹ von Joannides-Johnson, der in zehn Kapiteln und darin in über sechzig Szenen nach Art heutiger Sprachführer Dialoge des täglichen Lebens in originalen altgriechischen (attischen) Wendungen vorführt, spielt, wenn man so will, eine Vorreiterrolle in der Befassung mit dem Altgriechischen als gesprochener Sprache und stellt in seiner Art auf dem Felde des Griechischen überdies ein Unikat dar – wenn man will auch: ein Unikum –, das Spaß und Freude am Erlernen des Altgriechischen (Attischen) in lebendigen Alltagssituationen vermitteln will – und zwar damals ausdrücklich der Intention nach nicht einfach Liebhabern des Griechischen, sondern ausdrücklich Schülern selbst.

100 Seiten, TB-Format, 19,90

... weitere Informationen:

erschienen

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Lehrbuch des mittelalterlichen Lateins

für Anfänger

von Monique Goullet und Michel Parisse

Aus dem Französischen übertragen und bearbeitet von Helmut Schareika
Satz und Layout:
textus: VerlagsService, Gau-Algesheim

Helmut Buske Verlag, Hamburg 2010
www.buske.de
232 Seiten

Dieser Lehrgang zum mittelalterlichen Latein füllt eine Lücke, denn es existiert im deutschsprachigen Bereich kein entsprechendes Lehrwerk. Es ist auch für Anfänger ohne Lateinkenntnisse geeignet und dabei für Selbstlerner genauso wie für Kurse. Für Kenner des klassischen Lateins bildet er eine Einführung in die Besonderheiten der gelehrten und volkstümlichen ›Sprache des Mittelalters‹. Beispiele und Übungstexte (mit historischer Kommentierung) sind durchweg dem mittelalterlichen Bereich entnommen, ihre Herkunft ist gemäß dem mittelalterlichen Latein als ›lingua franca‹ Europas von breiter regionaler Provenienz. Besonders anschaulich wird das in einem separaten Lektüreteil für vertiefende »Exerzitien«, der ein vielfältiges Spektrum von Textgenres repräsentiert; die einzelnen Texte sind eingehend historisch und ggf. sprachlich kommentiert und mit einer danebenstehenden Übersetzung versehen. Der Lehrgang wurde vom Bearbeiter, selbst an der Entwicklung mehrerer lateinischer Unterrichtswerke beteiligt, durchgehend auf die Zielsprache Deutsch ausgerichtet und auf hiesige Lehr- und Lernmethoden insbesondere auch mit Blick auf die Grammatikvermittlung angepasst.

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Polis – Πολις

Altgriechisch lernen wie eine lebende Sprache
von Christophe Rico in Zusammenarbeit mit Emmanuel Vicart, Pau Morales und Daniel Martinez
Aus dem Französischen übertragen, durchgesehen und mit einer Einleitung zur deutschen Ausgabe von Helmut Schareika
deutschsprachiger Satz:
textus: VerlagsService
, Gau-Algesheim

Helmut Buske Verlag, Hamburg 2011
www.buske.de
ca. 300 Seiten mit zahlreichen Illustrationen und einer Audio-CD


Zielgruppe
Lernende an Universitäten, anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung oder im Selbststudium, die Altgriechisch mit einer neuartigen Methode erlernen oder ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Lernziele
Zugang zur altgriechischen Sprache über aktive Aneignung und Sprechen des elementaren Alltagsgriechischen der Zeit der Koiné, d. h. der nachklassischen Sprachform, zur Vorbereitung auf die Beschäftigung mit den komplexeren Sprachformen und der Welt altgriechischer Texte überhaupt.
Konzeption
Das Lehrwerk ist durchgehend in griechischer Sprache gehalten, nur wo notwendig, werden deutsche Übersetzungen ergänzt.
Alle 12 Lektionen haben häufig dialogischen Charakter. Protagonisten sind im Kern Schüler/Studierende und ihr Griechischlehrer, wobei alle Personen wie auch die in den Texten geschilderten Szenen und Situationen vorwiegend slapstickhaft humoristisch bis grotesk gestaltet sind. Einige Abschnitte aus dem Neuen Testament (als dem bekanntesten, sprachlich volkstümlichen Text der Koiné) ergänzen den Inhalt.

 
 


In die Hauptelemente der Sprache wird in behutsamer Progression eingeführt.
Alle verwendeten Wörter werden im Vokabelteil in einem Satzkontext erläutert und übersetzt.
Methodisch und inhaltlich vielseitig angelegte Übungen vertiefen gezielt Grammatik und Vokabeln.
Der Anhang umfasst die deutsche Übersetzung sämtlicher Texte sowie den Übungsschlüssel.
Eine Audio-CD mit den gesprochenen Lehrbuchtexten bildet einen zusätzlich methodischen Ausgangspunkt des Unterrichts. Hierfür wurde eine rekonstruierte Aussprache des 4. Jhs. v. Chr. verwendet, die mit der hiesigen Schulaussprache insgesamt kompatibel ist.

Weiteres sowie Inhaltsverzeichnis und Beispielseiten unter
poliskoine.com/site/?lang=de
oder
www.poliskoine.com

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Apuleius: Custos Cadaveris

Custos Cadaveris

Apuleius aus Madauros
„Der Leichenwächter“,
eine Episode aus dem weltberühmten lateinischen Roman „Der goldene Esel“ des Apuleius von Madauros,
in Comicform adaptiert von M.-W. Schulz,
Zeichnungen von M.-E. Schupp
Herausgegeben und bearbeitet, mit einem Erläuterungsheft von Helmut Schareika

European Language Institute, Recanati (Italien)
C.C. Buchner, Bamberg 2001

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 Geschichte der Philosophie in Comics

Philosophie in Comics

Geschichte der Philosophie in Comics:
Das griechische Denken
Von den Anfängen bis zur Spätantike
Von Domenico Casamassima
Übersetzung aus dem Italienischen und Vorwort von Helmut Schareika
Ernst Klett Schulbuchverlag Stuttgart 1994 (vergriffen)

Originalausgabe: ELI European Language Institute, Recanati (Italien) 1989

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